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IMG 1604Die Alleekreuzung in Künzelsau ist kein Schmuckstück. Viel Asphalt von ungeliebten Ampeln gesäumt, so präsentiert sich der Stadteingang. Die optimale Lösung: Ein Kreisverkehr würde der Kreisstadt gut zu Gesicht stehen. Ansprechend gestaltet könnte er ein Blickfang im Stadtbild werden.

Der Verkehr vor dem Rathaus würde rund laufen und nicht durch lange Rotphasen der Ampeln blockiert. Eine buchstäblich "runde Sache" also. Die Idee, an dieser Stelle einen Kreisel zu bauen, wird schon seit den 90er Jahren diskutiert. Damals wurden Kreisverkehre in Deutschland wiedergeboren. Politiker lobten, sie seien sicherer, leistungsfähiger und umweltfreundlicher als herkömmliche Kreuzungen. Warum also nicht einen Kreisel an der Künzelsauer Allee bauen? Die Bevölkerung nahm den Vorschlag positiv auf. Der Gemeinderat allerdings urteilte: "Unmöglich". In der Folgezeit wandelte sich die Einstellung zum Thema Kreisverkehr. Die sogenannte "Querspange" durch die Schillerstraße zur Kocherbrücke sah ursprünglich eine Kreuzung beim Alten Bahnhof vor. In letzter Minute wurden die Pläne geändert. So entstanden der "Polizei-Kreisel" sowie das Rondell unterhalb von Nagelsberg. Geburtshelfer war sicherlich der Zeitgeist. Überall im Land setzte sich die neue Form der Verkehrsführung durch. Nach anfänglicher Skepsis weiß heute jeder: Rundherum geht's besser. Die Begeisterung für einen Kreisel an der Allee hält sich allerdings nach wie vor in engen Grenzen. Zwar haben wir als "Unabhängige Bürger (UBK)" diese Vision im Gemeinderat bei verschiedenen Gelegenheiten vorgetragen, aber energische Mitstreiter fehlen. Immerhin wurde Rat von Fachleuten eingeholt und im Gremium diskutiert. Die Meinung der Experten lautete: "Technisch machbar" Anschließend verschwanden die Pläne jedoch in der Schublade. Die Priorität lag bei anderen Projekten: Wertwiesen, Umgestaltung der Hauptstraße, Westumgehung Gaisbach, Hochschule und einiges mehr. In Künzelsau gab's viel zu tun. Da rangierte die Allee weit hinten. In der Bevölkerung ist die Kreisel-Idee aber stets präsent. Auch bei Bürgerversammlungen kam sie zur Sprache. Denn die Autofahrer ärgern sich jeden Tag über Verzögerungen durch die Ampeln. Ein Kreisverkehr hätte erwiesenermaßen Vorteile, ist aber nicht ganz unproblematisch. Die Fußgänger, so befürchten Kritiker, wären im Nachteil. Tatsächlich hat ein Kreisverkehr in diesem Punkt tendenziell Nachteile gegenüber der Ampelregelung. Durch sorgfältige Planung wäre diese Schwierigkeit sicherlich zu lösen. Erfahrungen anderer Städte könnten aufzeigen, wie das Zusammenspiel zwischen Fußgängern und Autos funktioniert. Außerdem garantiert die jetzige Situation keineswegs absolute Sicherheit. Es kam bereits zu Unfällen, auch tödlichen. Ferner sind manche Automobilisten mit der Auswahl der Fahrspuren überfordert. FahrerInnen beispielsweise, die aus der Stettenstraße kommen und nach Gaisbach wollen, verfehlen mitunter den direkten, breiten Weg und benutzen die schmale Fußgängerfurt auf der gegenüberliegenden Seite. Sehr zur Verblüffung der dort wandelnden Passanten. Eine bauliche Veränderung könnte die Verkehrslage verbessern. Es bietet sich an, diese gemeinsam mit der Neuplanung des Peka-Areals zu untersuchen. Die gesamte Situation bis zur Allee komplett zu überplanen, wäre sinnvoll. Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Ein gefälliges Rondell mit einladender Grünfläche wäre eine Zierde der Allee, die ihren Namen schon lange nicht mehr verdient. Sogar südländisches Flair könnte in die Kreisstadt einziehen, ließe man eine hübsche Fontaine inmitten sprudeln. Schließlich haben die Künzelsauer weitreichende Erfahrungen bei der Gestaltung von Brunnen.

   
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